Transportflotte Speer
-Paramilitärische Transport- und Bauorganisationen im Zweiten Weltkrieg und ihr Schiffsbestand-


Autoren: Theodor Dorgeist, Günther Meyer
Seiten: 194
107 Abbildungen
Preis: 30 € (zzgl. Versandkosten)

Paramilitärische maritime Transport- und Bauverbände verstärkten während seiner Aufrüstung, in Vorbereitung und im Zweiten Weltkrieg das Potential Deutschlands. Über deren Schiffe und Boote lagen bisher keine verlässlichen Unterlagen vor. Die Autoren haben zahlreiche Quellen ausgewertet und erstmals eine Veröffentlichung vorgelegt, die den Bestand der Transportflotte Speer und der Organisation Todt wiedergibt. In 50 Jahren ermittelten Theodor Dorgeist und Günther Meyer, erst getrennt durch West und Ost, von weit über 2000 Einheiten ca. 1700 Schiffe und Boote, vom Touloner Passagierdampfer bis zum Kutter in Kirkenes. Die Quellenlage macht das Erheben eines vollständigen Verzeichnisses nicht möglich. Die gängigen nationalen und internationalen Register nehmen meist nur Schiffe bis 100 BRT, günstigenfalls bis 50 BRT auf. Die Autoren entschlossen sich, diese vielen „Kleinen“ so ausführlich, wie es die ermittelten Daten erlauben, aufzuführen. Höhepunkt der Arbeit ist der Abschnitt mit namentlichen 150 Betonschiffen! Weiterhin werden die rund 200 umgebauten Motor Wiking – Schiffe mit Daten und Lebenslauf gebracht. Trotz unvermeidlicher Lücken bietet „Transportflotte Speer“ einen ausreichenden Überblick über diese paramilitärischen Organisationen.

Die Schiffe und Boote der Bundesmarine, ihrer Vorgänger nach 1945 und der Deutschen Marine - Gröner Band 9/1


Autor: Peter Schenk
Seiten: 218
108 Schiffsskizzen
Preis: 35 € (zzgl. Versandkosten)

Der achtbändigen Ausgabe Erich Gröner: „Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945“ folgt nunmehr ein weiterer Band.

Er behandelt den Zeitraum nach 1945 bis 2015 und umfasst aufgrund des Umfanges zwei Teile – Band 9/1 für die Bundesmarine/Deutsche Marine und Band 9/2 für die Volksmarine (Autor: Reinhard Kramer - in Vorbereitung).

Im Band 9/1 setzt Peter Schenk die Reihe der Gröner Bände mit den Beschreibungen der deutschen Kriegsschiffe 1815-1945 fort, indem er die Einheiten der Bundesmarine und Deutschen Marine von ihrer Gründung bis heute thematisiert. Vorangestellt ist eine Auflistung der Boote des deutschen Minenräumdienstes (GMSA) und französischer Minenräumverbände mit deutschen Besatzungen nach dem Krieg, die personell und zum Teil auch materiell den Grundstock der Bundesmarine bildeten.

In einem Anhang sind die Boote der Flusspioniere beschrieben.

Die deutschen U-Boote und U-Bootentwürfe zwischen den Weltkriegen 1922-1939


Autor: Eberhard Rössler
Seiten: 178
130 Abbildungen
Preis: 29 € (zzgl. Versandkosten)

Die Entwicklung im deutschen U-Bootbau ist durch eine erstaunliche Kontinuität gekennzeichnet trotz der Verbote zum Bau von U-Booten durch die Siegermächte nach den beiden verlorenen Weltkriegen und dem politischen Wandel vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis zur heutigen Bundesrepublik Deutschland. Wesentlich dazu beigetragen hat die jeweilige Bewahrung und Fortentwicklung der zuvor erreichten Kenntnisse und Erfahrungen unter Mithilfe der vielen bedeutenden deutschen U-Bootkonstrukteure ihrer Zeit während der Verbotsphasen. Mithilfe zahlreicher, z.T. verdeckt ausgeführter Auslandsaufträge in diesen Jahren für die Projektierung und den Bau von Unterseebooten konnten zudem wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden, die dann beim späteren Wiederaufbau der U-Bootwaffe nützlich waren.
Die vorliegende Veröffentlichung von Eberhard Rössler, dem herausragendsten Kenner der deutschen U-Bootgeschichte und Autor zahlreicher Standardveröffentlichungen zur Materie, gibt erstmals einen detaillierten Einblick in die deutsche U-Bootentwicklung während des Zeitraums von 1922 bis 1939, in dem, ausgehend von ersten zaghaften Versuchen seitens der deutschen Werftindustrie, im Zusammenspiel mit der Reichsmarine und einem Geflecht von Tarngesellschaften im In- und Ausland zielstrebig an dem mittelfristigen Wiederaufbau einer deutschen U-Bootwaffe gearbeitet wurde. Eingehend wird hierbei auch die Rolle und Bedeutung des 1922 von deutschen Werften in Holland gegründeten Ingenieurskantoor voor Scheepsbouw (IvS) beleuchtet, mit dessen Hilfe der Bau zahlreicher U-Boote für die Kriegsmarinen verschiedener europäischer Länder erfolgte. Daneben werden eingehend die zunächst im Geheimen, ab 1935 dann offiziell betriebenen Anstrengungen zum Wiederaufbau einer deutschen U-Bootwaffe beschrieben bis hin zum ehrgeizigen Flottenbauprogramm im Rahmen des sogenannten "Z-Plans" im Jahr 1939.
Dabei werden alle von 1922 bis 1939 von deutschen Konstrukteuren entwickelten U-Bootentwürfe detailliert mit vielen Konstruktionsangaben und Abbildungen dokumentiert.

Deutsche Landungsfahrzeuge


- Wegen des hohen Interesses wieder erhältlich -

2. Auflage
Autoren: Karsten Klein & Peter Schenk
Seiten: 188
153 Fotos, 52 Skizzen und 8 Werftpläne
Preis: 39 € (zzgl. Versandkosten)

Mit diesem Buch wird eine Lücke geschlossen, die zwischen der historischen Übersicht der deutschen Landungsverbände von Randolf Kugler und den Kurzbeschreibungen der Landungsfahrzeuge in Erich Gröners Büchern klafft. Eine detaillierte Darstellung der Entwicklung und Konstruktion der deutschen Landungsfahrzeuge stand bisher noch aus. Diese Arbeit verdankt viel der fast 30-jährigen Zusammenarbeit mit Randolf Kugler, der in der Bundeswehr zeitweise Kommandeur der Flusspioniere und daneben Chronist der deutschen Landungsverbände war. Ergänzt wurde seine Sammeltätigkeit durch Forschungen im Militärarchiv. Eine weitere wichtige Quelle bildet das unveröffentlichte Manuskript "Deutsche Landungsfahrzeuge" von Siegfried Zetsche, dem letzten Bearbeiter dieser Fragen im Konstruktionsamt der Kriegsmarine, das er 1945 für die britische Besatzungsmacht erstellte. Das Buch richtet sich sowohl an einen marinehistorisch interessierten Leserkreis, dem die Entwicklung der einzelnen Landungsbootstypen seit 1900 bis in die heutige Zeit im Vergleich zu ähnlichen Arbeiten im Ausland detailreich gezeigt wird, als auch an Modellbauer, die hier Fotos, Zeichnungen und Pläne finden.

Deutsche Netzsperrverbände


Autoren: Peter Arndt, Peter Schenk
Seiten: 160
115 Fotos, 35 Karten und Skizzen
Preis: 42 € (zzgl. Versandkosten)

Nach dem erfolgreichen Band über die deutschen Sperrbrecher bereitete Peter Arndt in jahrelangen Recherchen eine Arbeit über die deutschen Netzsperrverbände in den zwei Weltkriegen vor, die er krankheitsbedingt aber nicht mehr beenden konnte. Dr. Peter Schenk vom Arbeitskreis "Erich Gröner" in Berlin vervollständigte nach dem Tod von Peter Arndt das Manuskript.
Der Band zeigt das Entstehen des Bedarfs nach Netzsperren durch die im Ersten Weltkrieg erstmals in größerem Umfang auftretenden U-Boote, gegen die sich Minenfelder als nicht voll wirksam erwiesen hatten. Nach einer Phase von Versuchen wurden vorhandene Prähme und Handelsschiffe zweckmäßig hergerichtet und mit der Auslegung von Netzen zur Sperrung von Hafenbuchten und den Ostseezugängen begonnen. Ein herausragendes Unternehmen war die Sicherung der Taggabucht zum Schutz der Transporter und der Sicherungskräfte während der Landung auf den baltischen Inseln 1917. Im Zweiten Weltkrieg konnte bereits auf einen Grundstock an vorhandenem Material zurückgegriffen werden, womit die Häfen und die Ostseezugänge gesichert werden konnten. Die Ausweitung des Krieges zog die Notwendigkeit der schnellen Expansion der Netzsperrverbände nach sich. In Norwegen und Frankreich mussten die schweren Schiffseinheiten, die vermehrt Ziel von Angriffen mit Kleinkampfmittel wurden, besonders geschützt werden. Auch im Mittelmeer und Schwarzen Meer mussten Sperraufgaben mit oft improvisierten Mitteln gelöst werden. Die größte und erfolgreichste Aufgabe war die Sperrung des Finnischen Meerbusens in der ganzen Breite von ca. 60 Seemeilen, die für zwei Jahre die sowjetischen U-Boote neutralisierte. Nach dem Krieg hatte die fortschreitende Waffenentwicklung Netzsperren vorerst überflüssig gemacht. Die Entwicklung und der Einsatz der Netzsperrverbände werden im vorliegenden Band sehr detailliert beschrieben. Ausführlich wird auf technische Einzelheiten eingegangen.